Weggeworfen, übersehen, den Kampf verloren ... für uns sind sie unvergessen - sie warten auf der anderen Seite des Regenbogens auf uns.

Im Oktober 2020 kam Diesel in das öffentliche ‚Tierheim‘ in Sofia, wo sein Alter auf 10 Jahre geschätzt wurde. Der Jagdhund war abgemagert und schwach, vom entbehrungsreichen Leben sichtlich gezeichnet. Eine Rumi bekannte Mitarbeiterin informierte sie über den Neuzugang, da ihr der arme Tropfen sehr leid tat, denn sie wusste, er würde den Zwinger nie mehr verlassen, wenn die Tierschützer nicht helfen könnten. Immerhin sorgte die nette Mitarbeiterin dafür, dass Diesel in einen Zwinger kam den er nur mit einem Artgenossen teilen musste, so dass er sich ausruhen und schlafen konnte, was Diesel auch tat, andererseits gibt es dort sowieso keine Abwechslung. Rumis Tierschutzfreundin Evelyn holte Diesel aus dem Tierheim und sorgte ab da für ihn. Viel konnte auch sie ihm nicht bieten, aber einen trockenen Platz, regelmäßiges Futter, ein paar Streicheleinheiten und ein bisschen Bewegung im Garten. Sein Zimmer teilte er mit einer ruhigen Hündin, so dass er nicht ganz allein blieb, wenn keiner Zuhause war. Wunderbarerweise meldeten sich zwei Interessenten für den zu Mensch und Tier freundlichen Diesel, die jedoch absagten als sie von seiner völligen Inkontinenz erfuhren.
Irgendwann in der Nacht vom 21. auf 22.12.2021 hat sich Diesel leider auf seine letzte Reise begeben. Evelyn fand ihn morgens, es sah aus als würde er noch schlafen.
R.I.P. kleine Hundeseele, wir vergessen dich nicht!

Layka folgte ihrer geliebten Lasy im Alter von stolzen 18 Jahren. Die Jahre bei ihrem Pflegefrauchen Paqui waren sicher die besten ihres Leben.

Run free, kleines Golden Girl.

Lasy hatte einen Magentumor, der nicht operabel war. Sie starb am 07.06.2021 in den Armen ihres Pflegefrauchens.

Run free, kleines Golden Girl.

Die 8- bis 10jährige Hanna hatte bösartige Tumore, die ihr Ende 2019 entfernt worden waren. Die Tierärzte hielten sie für soweit gesund, allerdings bestand die Gefahr, dass sich neue Tumore bilden könnten. Letzte Woche ging es Hanna plötzlich sehr schlecht, sie verweigerte Futter, verlor Blut, also brachten die Tierschützer sie sofort in eine Klink wo sie notoperiert wurde. Ein großer Tumor sowie die Milz wurden entfernt. Die nächsten drei Tage sollten entscheidend sein … Am dritten Tag hat sich Hanna auf ihren letzten Weg gemacht. Wir sind alle sehr, sehr traurig, denn Hanna wäre in ein paar Wochen in ihr Zuhause gezogen bei sehr lieben Menschen, die sie vorbehaltlos aufgenommen hätten für die Zeit, die ihr noch verblieben wäre. So ein Schicksal ist immer besonders bitter. Hanna gehörte zu den Hunden, die immer nur lieb waren, trotz ihres grundguten Charakters hat sie so lang kein Zuhause gefunden. 

Hanna, auch du bleibst uns unvergessen! R.I.P.

Rumi schrieb zu Karmens Tod:
Karmen tauchte zufällig in meinem Leben auf und ich war so dumm, dass ich anfangs nicht bemerkte, dass sie zu mir gehört. Zwei, drei Wochen lang habe ich sie immer wieder mal am selben Ort gesehen, bin aber ohne Anzuhalten an ihr vorbeigefahren. Bis ich eines Tages verstand, dass kein anderer je für sie anhalten würde, sie zu niemandem gehörte, sondern dass sie zu mir gehörte.
Wir hatten nur drei gemeinsame Jahre, aber für mich war sie etwas Besonderes. Vielleicht, weil Karmen mir wegen ihrer Gesundheit immer wieder Sorgen bereitete, weil sie besonderes Futter und Medikamente benötigte, ich ihr deshalb mehr Aufmerksamkeit und Fürsorge schenken musste. Mein altes Mädchen. Für mich ist sie auch eine Art Symbol für unsere kleine Auffangstation in die sie am ersten Tag mit einzog. Ich liebe sie so sehr. Sie hat uns auf dieselbe Weise verlassen wie sie gekommen ist: plötzlich und ohne Vorzeichen.

Wir werden dich vermissen und alles wird uns an dich erinnern.

Was haben wir uns über die Zusage der Pflegestelle gefreut, dass Sallie zu ihr kommen darf! Endlich nach einem harten Leben auf der Straße (ihre Narben erzählten davon) und vielen Jahren in einer Hundepension in der sich Sallie nie wohl fühlte! Die vielen Hunde, der Lärmpegel, die fehlende menschliche Zuwendung, ließen das in die Jahre gekommende Mädchen hoffnungslos werden. Sie zog sich immer mehr zurück, verließ kaum noch ihren Zwinger, um wenigstens im eingezäunten Freilauf ein wenig unherzulaufen. Nur noch ganz selten kam ihre einzige Bezugsperson, die sie je hatte, Tierschützerin Maria, vorbei um mit ihr kurz Gassi zu gehen. Eine kurze Fluchtmöglichkeit aus der Tristesse, kurze Momente des Glücks.

In Vorbereitung auf die bevorstehende Reise nahm Maria Sallie mit zu sich nach Hause, brachte sie für die erforderlichen Untersuchungen zu den Tierärzten. Es fiel auf, dass Sallie nicht gut fraß und nach wenigen Tagen bemerkte Maria einen dicken Bauch. Viel Wasser wurde gezogen, kurzzeitig blieb der Bauch ’normal‘, doch er schwoll wieder an, wieder wurde Wasser entfernt. Die schlechte Futteraufnahme blieb und plötzlich mochte Sallie auch nicht mehr Gassi gehen, obwohl es davor immer ihr Highlight war neben Maria durch die Natur zu streifen- eine Leine brauchte Maria dafür nie.

Der erneute Tierarztbesuch brachte keine neuen Erkenntnisse. Nach drei Tagen Aufenthalt in der Tierklinik rieten die ratlosen Tierärzte zur Euthanasie. Doch Maria gab Sallie noch nicht auf und nahm sie wieder mit zu sich nach Hause, wo sich Sallie am folgenden Tag leise auf ihre letzte Reise begab.

Der Tod so kurz vor der Chance auf ein viel schöneres Leben bei der Pflegestelle und womöglich doch noch den ‚eigenen‘ Menschen zu finden, schmerzt alle Beteiligten immer ganz besonders.

Leb wohl, liebe Sallie, wir werden dich nicht vergessen!

Im Sommer 2014 holte Tierschützerin Rumi die alte Hündin Granny von der Straße und brachte sie in der Hundepension unter, denn Rumi hatte erfahren, dass die städtischen Hundefänger zu ihr unterwegs sind. Ab diesem Zeitpunkt erhielt die alte Dame das Rundum-sorglos-Paket und brauchte sich nicht mehr selbst um ihre Verpflegung zu kümmern, was bei so vielen jüngeren, stärkeren und mindestens genauso hungrigen Straßenhunden eine tägliche, lebensbedrohliche Aufgabe war. In der Hitze des Sommers hatte sie ein schattiges Plätzchen und immer Wasser zu trinken, bei Wind, Regen und Schnee eine schützende Hütte, die mit weichen und warmen Decken ausgestattet wurde und fast eine Prinzessin auf der Erbse aus ihr machten. Beinah zahnlos erhielt sie feines Nassfutter, dass sie bis zuletzt mit grossem Appetit futterte. Granny war alt und dementsprechend nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs, sonst aber ging es ihr gesundheitlich soweit gut. Eineinhalb Jahre konnte sie so noch entspannt und zufrieden verbringen bevor sie sich zu ihrer letzten Reise aufmachte und von allen unbemerkt davon schlich.

Granny wurde als Strassenhund fast unglaubliche 16 Jahre alt! Ihr Alter ist gesichert, denn eine Anwohnerin des Viertels in dem Granny ihr ganzes Leben verbracht hatte, kannte sie bereits als Welpe. Diese Hündin muss eine besondere Persönlichkeit gewesen sein, dass sie als Straßenhund so lang überleben konnte, dass sie nicht früher den Hungertod starb oder durch Krankheit oder im Überlebenskampf mit anderen Straßenhunden oder durch menschliche Hand.

Granny, du bleibst unvergessen! Run free, altes Mädchen!

Im Alter von etwa 10 Jahren begab sich Gonzo auf seine letzte Reise, er hatte einen Tumor. Sein ganzes Leben verbrachte dieser liebe, gute, genügsame Rüde an einer Kette in einer zugigen Hütte, die ihm im strengen Winter in Bulgarien nur ungenügend Schutz bieten konnte und vermutlich genau so alt wie Gonzo war. Gonzo bekam zu essen und zu trinken von seiner Besitzerin, mehr nicht, kein liebes Wort, keine Streicheleinheit, nicht mal im Vorbeigehen. Als diese verstarb kümmerten sich Rumi und ihre Mutter um Gonzo, liessen ihn wenigstens stundenweise von der Kette, damit er sich im Garten frei bewegen konnte, einige wenige Male durfte er mit Rumi einen Ausflug unternehmen, das machte den alten Gonzo sichtlich glücklich. Leider liess die Krankheit zu wenig Zeit für mehr Aufmerksamkeit, für mehr Ausflüge, und begrub unsere Hoffnungen ein richtiges Zuhause mit allem, was Gonzo sein Leben lang entbehren musste, rechtzeitig zu finden.
Du bleibst in unseren Herzen, Gonzo! Run free!

Die kleine, lebensfrohe Bubi hat leider einen Virus aufgeschnappt, der ihr eben erst begonnenes Leben jäh beendete.

Wir sind alle sehr traurig. Run free, kleiner Schatz!

Die kleine Vanya wurde sehr krank. Leider konnte ihr nicht mehr geholfen werden und sie ging in Rumis Armen über die Regenbogenbrücke.

Wir sind alle sehr traurig! Run free, kleine Maus!

Rocky hatte noch nicht viel Glück in seinem Leben und gerade jetzt sollte sich das endlich ändern. Er sollte auf eine liebevolle Pflegestelle hier in Deutschland kommen – das wäre der Start in eine bessere Zukunft gewesen.
Durch eine Unachtsamkeit des Zwingerbetreibers geriet Rocky in den Zwinger der großen Galgos, die ihn töteten – welch grausamer Tod. Wir alle sind entsetzt und zutiefst traurig über dieses Ende einer liebenswerten Fellnase.

Rocky, komm gut über die Regenbogenbrücke – dort warten schon viele Kumpels auf dich. :little_a
In unseren Herzen wirst du unvergessen sein. Run free!

Rumis Abschied von Morris:

Morris war das sanfteste und bescheidenste Wesen, das ich je traf. Sanft ergriff er mein Herz, dabei aber ganz entschieden und unabänderlich. Er war niemals aufdringlich oder anmaßend, er hat nie Schaden angerichtet – er wusste alles ohne dass es ihm jemals gelehrt worden wäre. Er war unglaublich. So sehr liebte ich seine schönen Augen, seinen lustigen Fang, sein seidiges Fell mit dem einzigartigen Rückenstrich, der in zwei witzigen Wirbeln endete. Zu Hause erinnert mich alles an ihn und die Leere, die ich in mir fühle, ist unbeschreiblich.

Es passierte um 23.08 Uhr am 4. Januar 2014. Sein Zustand verschlechterte sich rapide. Den ganzen Tag war er mir überallhin gefolgt – ging ich in die Küche, kam er eine Minute später dorthin, ging ich in einen anderen Raum, folgte er mir auch dorthin. Am Abend versuchte er auf einmal aufzustehen und fiel um. Seine Beine trugen ihn nicht mehr. Ich nahm ihn auf den Arm und er kuschelte sich an mich. Ich setzte mich mit ihm aufs Sofa und sein Kopf lag auf meiner Brust als nach und nach sein Atem immer ruhiger und ruhiger wurde bis er schließlich aufhörte zu atmen. Seine Augen waren geschlossen, sein Gesicht und sein Körper völlig entspannt und es sah aus als würde er schlafen. Ich hielt ihn noch lange fest, weil ich wusste, dass es das letzte Mal ist, dass ich es konnte. Er lebte, spielte und starb auf seine ruhige und sanfte Weise.

Am nächsten Morgen begrub ich ihn neben meinen anderen Hunden.

Run free, kleine Hundeseele!

Lucky – sein Name brachte ihm kein Glück. Zusammen mit seinen 6 Geschwistern wurde er von Rumi aus einer Hausruine ins Hundehotel gebracht. Bereits am nächsten Tag wurde seine zurückgelassene Mutter vergiftet.

Er entwickelte sich prächtig, war einer der kräftigsten der Welpen – doch den Kampf gegen den Staupevirus konnte auch er nicht gewinnen.

Du wurdest nur 5 Monate alt – wir weinen um Dich. Run free, kleine Hundeseele!

Als Rumi Nutella fand, muss sie schreckliche Schmerzen erlitten haben, weil ihr Auge extrem entzündet war. Rumi ließ sie operieren, das Auge mußte entfernt werden.

Nun war Nutella auf dem Weg der Besserung, als sie der Staupevirus befiel. Nutella hatte nicht die Kraft gegen die Krankheit anzukämpfen, zu kurz war die Zeit in der Obhut von Rumi, ihr Immunsystem hatte sich noch nicht genug erholt.

Sie verlor den Kampf gegen die heimtückische Krankheit bereits nach kurzer Zeit.

Run free, süßes Schokomädchen!

Als die Tierschützer Nixie fanden und aufnahmen, war sie etwa sieben Jahre alt, vollkommen abgemagert und hatte ein stark geschwollenes Gesäuge. Bei der OP fanden die Tierärzte grosse Tumore. Nixie wurde von ihrer Pflegefamilie gepäppelt und verwöhnt und es waren sicherlich die schönsten fünf Monate ihres Lebens – mehr sind es leider nicht geworden.

Gute Reise, liebe Maus, du bleibst unvergessen!

Dulce hat es leider nicht geschafft. Ihre Nieren haben versagt. Wir sind unendlich traurig, dass die süsse Maus nicht mehr erleben durfte, IHRE Familie zu finden, die sie so liebt, wie sie es endlich verdient gehabt hätte.

Gute Reise, kleine Dulce, run free!

Dieser kleine Mann kam total verfilzt in das Tierheim Caceres, wurde erst einmal geschoren und man kümmerte sich auch sonst um ihn. Also, geschafft, in Sicherheit! Doch leider ging es ihm schlecht, er konnte nicht richtig laufen. In der Tierklinik konnten die Tierärzte dem kleinen Mann auch nicht mehr helfen, er war bereits zu krank. So blieb den Tierärzten nichts anderes übrig als ihn von seinem Leiden zu erlösen.

Pelos, es tut uns leid, dass wir Dir nicht mehr helfen konnten.

Run free! In eine besseren Welt ohne Schmerzen. Wir werden Dich vermissen!

Yayo hieß dieser kleine Dackelmix, der aussah wie ein Welpe. Er war blind und schon älter. Er ertrug das Leben im Tierheim nicht. „Er fing an zu humpeln und sah traurig aus“ … die Helfer in Caceres brachten ihn in die Tierklinik, wo die Tierärzte ihnen mitteilten, dass er bereits im sterben liegt. Und so verstarb er in der Tierklinik.

Yayo, wir hoffen, es geht Dir gut, dort wo Du jetzt bist! Run free, wir weinen um Dich

Pele war nun schon eine ganze Weile bei Elena. Er war so ein lieber, freundlicher Kerl. Er hatte Koordinationsprobleme am Bewegungsapperat, vermutlich stand das einer Vermittlung in eine Familie im Wege. 

Pele wurde es am Mittwoch immer wieder übel, Elena brachte ihn zum Tierarzt. Dort stellte sich heraus, dass der Harnleiter zu war und Pele sollte sofort operiert werden. Leider schaffte er die Narkose nicht und schlief für immer ein.

Wir sind unendlich traurig. Run free, Pele zu einem Ort, an dem Du wieder unbeschwert herumtollen kannst. Run free, kleine Hundeseele!